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Die gantze Heilige Schrifft: Deud\ch (Luther 1545)

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Der Prophet Jeremia

Capitel 26

JM anfang des Königreichs Joiakim / des \ons Jo\ia / des königes Juda / ge\chach dis wort vom HERRN vnd \prach /
2 \o \pricht der HERR / Tritt in den vorhoff am Hau\e des HERRN / vnd predige allen \tedten Juda / die da her ein gehen anzubeten im Hau\e des HERRN / alle wort die ich dir befolhen habe / jnen zu \agen / vnd thu nichts dauon.
3 Ob \ie vielleicht hören wollen / vnd \ich bekeren / ein jglicher von \einem bö\en we\en / Damit mich auch rewen möcht / das vbel / das ich gedencke jnen zu thun / vmb jres bö\en wandels willen.
4 Vnd \prich zu jnen / \o \pricht der HERR / Werdet jr mir nicht gehorchen / das jr in meinem Ge\etze wandelt / das ich euch furgelegt habe /
5 das jr höret die wort meiner Knechte der Propheten / welche ich \tets (1) zu euch ge\and habe / vnd jr doch nicht hören woltet /
6 So wil ichs mit die\em Hau\e machen / wie mit Silo / vnd die\e Stad zum Fluch allen Heiden auff Erden machen. 1. Reg. 4; Jere. 7.
7 DA nu die Prie\ter / Propheten vnd alles Volck höreten Jeremia / das er \olche wort redet im Hau\e des HERRN /
8 vnd Jeremia nu ausgeredt hatte / alles / was jm der HERR befolhen hatte / allem Volck zu \agen / Griffen jn die Prie\ter / Propheten vnd das gantze Volck / vnd \prachen / Du mu\t \terben.
9 Warumb thar\tu weis\agen im Namen des HERRN / vnd \agen / Es wird die\em Hau\e gehen / wie Silo / vnd die\e Stad \ol \o wü\te werden / das niemand mehr drinnen wone? Vnd das gantze Volck \amlete \ich im Hau\e des HERRN wider Jeremia.
10 DA \olchs höreten die für\ten Juda / giengen \ie aus des Königes hau\e / hinauff ins Haus des HERRN / vnd \atzten \ich fur das Newethor des HERRN.
11 Vnd die Prie\ter vnd Propheten \prachen fur den Für\ten vnd allem volck / Die\er i\t des Todes \chüldig / Denn er hat gewei\\agt wider die\e Stad / wie jr mit ewrn ohren gehöret habt.
12 ABer Jeremia \prach zu allen Für\ten vnd zu allem Volck / der HERR hat mich ge\and / das ich \olchs alles / das jr gehöret habt / \olt weis\agen wider dis Haus / vnd wider die\e Stad.
13 So be\\ert nu ewer we\en vnd wandel / vnd gehorchet der \timme des HERRN ewers Gottes / So wird den HERRN auch gerewen / das vbel / das er wider euch geredt hat.
14 Sihe / ich bin in ewren henden / jr mügets machen mit mir / wie es euch recht vnd gut dünckt.
15 Doch \olt jr wi\\en / Wo jr mich tödtet / So werdet jr vn\chüldig Blut laden auff euch \elbs / auff die\e Stad / vnd jre Einwoner / Denn warlich / der HERR hat mich zu euch ge\and / das ich \olchs alles fur ewrn ohren reden \olt.
16 DA \prachen die Für\ten vnd das gantze Volck / zu den Prie\tern / vnd Propheten / Die\er i\t des todes nicht \chüldig / Denn er hat zu vns geredt / im Namen des HERRN vn\ers Gottes.
17 Vnd es \tunden auff etliche der Elte\ten im Lande / vnd \prachen zum gantzen Hauffen des volcks.
18 Zur zeit Hi\kia des Königes Juda / war ein Prophet Micha von Mare\a / vnd \prach zum gantzen volck Juda / \o \pricht der HERR Zebaoth / Zion \ol wie ein Acker gepflüget werden / vnd Jeru\alem ein Steinhauffen werden / vnd der berg des Hau\es (des HERRN) zum wilden Walde.
19 Noch lies jn Hi\kia der könig Juda vnd das gantze Juda darumb nicht tödten / Ja \ie furchten viel mehr den HERRN / vnd beten fur dem HERRN / Da rewet auch den HERRN das vbel / das er wider \ie geredt hatte. Darumb thun wir \eer vbel wider vn\er Seelen.
20 SO war auch einer der im Namen des HERRN weis\aget / Vria der \on Semaja von Kiriath Jearim / der\elbe weis\agt wider die\e Stad vnd wider dis Land / gleich wie Jeremia.
21 Da aber der könig Joiakim vnd alle \eine Gewaltigen vnd die Für\ten / \eine wort höreten / wolt jn der König tödten la\\en. Vnd Vria erfur das / furchtet \ich / vnd floch / vnd zoch in Egypten.
22 Aber der könig Joiakim \chicket Leute in Egypten / ElNathan den \on Achbor / vnd andere mit jm /
23 die füreten jn aus Egypten / vnd brachten jn zum könige Joiakim / Der lies jn mit dem Schwerdt tödten / vnd lies \einen Leichnam vnter dem gemeinen Pöfel begraben.
24 AL\o war die hand Ahikam des \ons Saphan mit Jeremia / das er nicht dem Volck in die hende kam / das \ie jn tödten.


(1) Früe.

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